Dein Gebetsanliegen wird anonym an einen unserer Beter verschickt. Es werden keine personenbezogenen Daten erfasst.

Das Gebet wirkt. Als Christen sind wir dabei nicht alleine.
Möchtest du Unterstützung im Gebet?
Schreib einfach dein Anliegen auf diesen Gebetsgutschein.
Ganz unverbindlich und anonym.

Mehr Infos zum Projekt
Ich wünsche allen Betern und all jenen, die ihnen ihre persönlichen Anliegen anvertrauen, dass sie in diesem Heiligen Jahr in besonderer Weise von Gottes Barmherzigkeit beschenkt werden.
Heinz Josef Algermissen Bischof von Fulda Schirmherr

Wir beten für dich

Wir beten für dich. Das funktioniert ganz einfach, indem du dein Anliegen, deine Bitten, deine Sorgen oder was du sonst noch auf dem Herzen hast, einfach auf eine unserer Postkarten schreibst. Diese Postkarten werden an bestimmten Orten verteilt oder liegen in Geschäften, Institutionen oder Einrichtungen aus, um so für jeden frei zugänglich zu sein. Die mit dem Anliegen bestückte Postkarte wird dann einfach an den vorgemerkten Empfänger, das Büro der Katholischen Jugend im Bistum Fulda (KJF), gesendet und von dort an die freiwilligen Beter anonym verteilt, die dein Anliegen dann in ihr persönliches Gebet aufnehmen und für dich beten.

Eine weitere Möglichkeit, deine Bitten oder Anliegen loszuwerden, gibt es hier auf dieser Internetseite. Hier kannst du ein Gebetsanliegen formulieren, sei es nun für eine Person, die gerade in einer schwierigen Situation ist, oder für dich selbst. Ob es nun wenige Worte, Stichpunkte oder ganze Sätze sind, da gibt es kein richtig oder falsch, denn Gott hört uns – egal mit welcher Sprache wir zu ihm kommen.

Das System ist ganz einfach: Du schreibst. Wir beten. Gott hört.

Wir, das sind übrigens Jugendliche aus verschiedensten Orten des Bistums Fulda, vertrauen nämlich darauf, dass Gott unsere Bitten, Sorgen und Ängste hört und dass wir mit allem zu Ihm kommen können. Außerdem haben wir auch schon erlebt, dass durch das Gebet immer wieder kleinere und größere Wunder geschehen.

So, jetzt bist du dran, schick uns einfach das, was dir auf dem Herzen liegt und Wir beten für dich.

Was ist Gebet?

Beten heißt mit Gott zu sprechen, wie mit einem guten Freund.
Bildquelle: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon
Hl. Johannes-Maria Vianney Pfarrer von Ars

Wie mache ich den Einstieg?

Viele halten es für schwierig, anzufangen zu beten. Aber schon der Wunsch zu beten, ist Gebet. Du darfst Gott alles erzählen, was dir einfällt. Du darfst ihm danken, ihn preisen, du darfst ihn um alles bitten und du darfst sogar deinen ganzen Frust bei ihm abladen. Genau wie bei einem guten Freund oder der besten Freundin.

Wo beten?

Das schöne ist: Gott hört dir zu, immer, überall. Suche dir einfach einen Ort, an dem dich niemand stört. Das kann dein Zimmer sein, genau so gut wie die Straßenbahn oder ein Park. Wo du dich gerade wohl fühlst. Besonders geeignet ist natürlich eine Kirche. Die ist ja quasi das Wohnzimmer Gottes.

Für mich beten lassen?

Das Schöne am Christ-sein ist: Du bist nie alleine. Wie in einer Familie helfen wir uns, auch und gerade im Gebet. Gott freut es, wenn wir uns gegenseitig helfen.

Bin ich Gott egal?

Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, Gott hört dich nicht. Oder er interessiert sich nicht für deine Probleme. Dann lass nicht locker! Gib nicht auf und hab Geduld. Vielleicht stellst du schon nach einiger Zeit fest, dass sich etwas verändert. Oft sind es nur kleine Dinge. Also halte die Augen offen.

Theresa Rautenberg betet für dich

Ich bin 21 Jahre alt, komme aus Bergen-Enkheim und studiere Medizin.

Mit all dem was ich bin und was mir wichtig ist vor Gott, meinen Schöpfer, kommen und ihm alles bringen.

Marius Hübner betet für dich

Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Neuhof, bin im Priesterseminar und studiere Theologie.

Einem guten Freund alle Erlebnisse und Erfahrungen erzählen und auf seine Unterstützung bei Schwierigkeiten vertrauen.

Als Christen sind wir im Gebet miteinander verbunden. Dabei beten wir aber nicht nur in unseren eigenen Anliegen, sondern bringen die Sorgen und Nöte aller Menschen im Gebet vor Gott.
Heinz Josef Algermissen Bischof von Fulda Schirmherr

Jahr der Barmherzigkeit

Unter dem Motto Barmherzigkeit hat Papst Franziskus am 8. Dezember 2015 in Rom ein außerordentliches Heiliges Jahr eröffnet.

Dieses Jahr bietet uns die Möglichkeit, Gottes barmherzige Liebe zu mir, zu dir und zu allen Menschen neu zu entdecken. Gott ist da, für jeden – egal, was du gemacht hast, ob du häufig an ihn denkst oder gar nicht, ob du nahe oder fern zur Kirche stehst. Er kümmert sich um uns und freut sich, wenn wir auf diese Liebe antworten. Auch dazu lädt uns das Heilige Jahr ein: Uns Gott von neuem zuzuwenden. Vielleicht auch gerade in der Beichte, dem Sakrament der Versöhnung, alles vor ihn zu bringen, was uns vom ihm trennt.

Diese erfahrene barmherzige Liebe Gottes, fordert uns auf, sie auch für andere erfahrbar zu machen. Für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen: Obdachlose, Kranke, Alte, Sterbende, Menschen ohne Hoffnung und Sinn, Ausgestoßene, in diesen Tagen auch ganz besonders die vielen Flüchtlinge. Ihnen können wir durch unser Tun, auch wenn es nur kleine Dinge sind, neue Freude und Hoffnung schenken – gestärkt durch das Wissen, dass unser Leben in Gott gehalten ist und wir ihm vertrauen dürfen.

In Rom, aber auch an ganz vielen anderen Orten, wurden heilige Pforten eröffnet, die die Pilger dazu einladen die Barmherzigkeit Gottes, der die Sünden vergibt und auch deren Folgen aufheben kann, zu empfangen. Auch erinnern sie an Christus, der die Tür zum Vater ist.